Hansruedi Schorno: “Alle stehen hinter uns”OK-Präsident Hansruedi Schorno: “Ich bin glücklich, wir haben auch beim dritten Lucerne Marathon wieder einen Schritt vorwärts machen können. Es ist eine Freude zu sehen, wie alle hinter diesem Anlass stehen. Das geht vom Enthusiasmus der Läuferinnen und Läufer, über die Fans an der Strecke, die Helferinnen und Helfer bis zum Support der Behörden und Partner. Wir werden auf diesem Weg weitergehen und versuchen, auch im kommenden Jahr mit der einen oder andern Massnahme unsere Veranstaltung über die Region und das Land hinaus zu einer guten Marke zu machen.” Matthias Strupler: “Verletzungsliste im Rahmen”Rennarzt Matthias Strupler und sein Aerzteteam konnten sich auch diesmal nicht über fehlende Arbeit beklagen. Das ideale Wetter und die Vernunft der Laufenden hätten aber dafür gesorgt, dass diese Arbeit im Rahmen blieb: “Sieben Personen mussten wir mit Rettungswagen zur Ueberwachung ins Spital bringen – gemäss ersten Bulletins ist sich aber niemand ernsthaft zu Schaden gekommen. Das gilt auch für die rund 100 Finisher, die unmittelbar nach der Zielpassage aerztliche Betreuung in Anspruch nehmen mussten. Meist handelte es sich dabei um Erschöpfungen und Krämpfe.” Fulvio Pelli: “Stolz, dass es zum Sieg reichte”Die erstmals durchgeführte Parlamentarier-Stafette hat auf Anhieb eingeschlagen. Die Politcracks gaben alles – und zeigten durchaus läuferisches Talent. Parteichef Fulvio Pelli freute sich, dass er auf der Schlussstrecke vom KKL bis ins Ziel den Vorsprung, wahren konnte, den seine Teamkolleg(inn)en erarbeitet hatten. “Das war eine perfekte organisierte Veranstaltung”, freute sich Pelli, “und ich bin schon ein bisschen stolz, dass wir die andern Parteien hinter uns gelassen haben.” Pelli war sich dabei durchaus bewusst, dass das Verletzungspech des zweitklassierten SP-Teams entscheidend zum Rennausgang beigetragen hatte. SP-Nationalrat François Steiert hatte sich im Abschlusstraining verletzt – Teamkollegin Hildegard Fässler musste darum zwei Teilstrecken durchstehen und fiel dadurch entscheidend zurück. Viktor Röthlin: “Eine Rolle, die Spass macht!”Dass Lucerne Marathon-Botschafter Viktor Röthlin in seiner Rolle als Animateur ähnlich viel Talent mitbringt, wie als Läufer, dass ihm diese Rolle unheimlich Spass macht, das wurde in der Viertelstunde vor dem Start wieder spür- und hörbar. Jede und jeder fühlt sich vom Champion persönlich angesprochen und angefeuert. Und die von Vik lancierte La-Ola-Welllt schwappte mehrfach durch die Haldenstrasse. “Ja, wenn ich mich denn schon mit meinen “Ambitionen” Richtung OK-Präsidium zurückhalten muss”, scherzte der Kernser, “dann will ich wenigstens als Speaker Karriere machen.” Der Marathon-Rekordler warf an der Medienkonferenz aber auch einen seriösen Blick in die Zukunft: “Vielleicht müssten wir das Zeitfenster nach hinten noch ein bisschen öffnen – es gibt im Bereich zwischen fünf und sechs Stunden sehr viele Läuferinnen und Läufer, die so noch dazugewonnen werden könnten.” |










